Veranstaltung in Nürnberg: “Diese Wirtschaft tötet”

public_Segbers_Wiesgickl_Diese_Wirtschaft_toetetEinladung zu einer gemeinsamen Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung und Befreiungstheologischem Netzwerk Nürnberg

„Diese Wirtschaft tötet!“ Mit diesem klaren Satz bringt Papst Franziskus die Wahrheit über unser Wirtschaftssystem auf den Punkt. Auch die höchste Vertretung der weltweiten protestantischen Kirchen hat 2013 den finanzmarkt-getriebenen Kapitalismus scharf kritisiert. Angesichts von Umweltkrise, Europakrise und Flüchtlingskrise wird der Schrei nach Alternativen immer lauter.

Doch welche mentalen Infrastrukturen sind eigentlich dafür verantwortlich, dass selbst jene, die den Kapitalismus kritisch sehen immer wieder seinen Mechanismen auf den Leim gehen? Und wie lassen sich Wachstumszwang und der Geist des Kapitalismus überwinden?

In einem Workshop diskutieren Susanne Brehm (Konzeptwerk Neue Ökonomie, Leipzig) und Simon Wiesgickl (Befreiungstheologisches Netzwerk Nürnberg) diese Fragen.

Montag 18. Juli

17.30 Uhr-20.00 Uhr

Ort:  Gewerkschaftshaus Nürnberg

Kornmarkt 5-7

Raum Burgblick

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Neue Andachtreihe in Marburg, organisiert vom Feministisch-Befreiungstheologischen Lesekreis und unterstützt von der Frauenbeauftragten am Fachbereich 05.

“Liberation theology moves people across boundaries of difference into radical solidarity, into the kind of revolutionary interdependence that can change the world. Thus, by stressing identification with those who are poor and marginalized, liberation theology acts in radical opposition to religious beliefs that facilitate white supremacist capitalist patriarchy.“

„And the point of being in touch with a transcendent reality is that we struggle for justice, all the while realizing that we are always more than our race, class, sexual orientation, gender and so forth.“ (bell hooks)

Für Termine hier klicken:

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Klimagerechtigkeit und Pfingsten

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Ein Beitrag der Klima-AG des Befreiungstheologischen Netzwerks

An Pfingsten feiern Christinnen und Christen traditionell das Fest der Kirche und das Wunder des Heiligen Geistes, der alle sprachlichen Grenzen überwindet (vgl. Apg 2,1-37). Von der Pfingstpredigt des Petrus bleibt häufig nur die Anekdote in Erinnerung, dass sich die Anhänger Jesu gegen den Vorwurf wehren mussten, sie seien früh am Morgen schon betrunken. (Apg 2,14f.). Pfingsten 2016 könnte das anders werden: Indem ein breites Bündnis an sozialen Bewegungen, NGOs und linken Gruppierungen die Pfingsttage als Protesttage für den sofortigen Kohleausstieg ausruft und zu Aktionen zivilen Ungehorsams einlädt, fordert sie die Kirchen, die diese Tage bisher mit ihrer Botschaft besetzt haben, heraus! Als befreiungstheologisches Netzwerk engagieren wir uns seit Längerem radikal für die Energiewende, waren in der Lausitz dabei und sagen: Die Klimabewegung aktiviert einen vernachlässigten Teil der Pfingstbotschaft und in Abwandlung eines berühmten Ausspruchs könnte es heißen: „Nicht jede Klimakämpferin muss Christin sein, aber jeder Christ muss Klimakämpfer sein!“

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06.–11. September 2016 – Sommerschule des ITP

„Hurra diese Welt geht unter“ – Über Apokalypsen, Utopien und wie es mit uns weiter geht. Vom 06. – 11. September 2016 findet in Rheinböllen (Hunsrück) die Sommerschule des Instituts für Theologie und Politik  (Münster) statt. Weitere Infos auf der Seite des ITP.

Frühjahrstreffen des btn zum Thema Macht

public_dscf3724Vom 01. bis 03. April 2016 in der ESG Marburg. Dieses Frühjahrstreffen wollen wir uns besonders mit dem Thema ‘Macht’ auseinandersetzen. Unser vorläufiges Programm sieht wie folgt aus:

Freitag: Naming the powers

Befreiungstheologie ist heute ein heterogenes Feld: Wir haben verschiedene Sichtweisen, theoretische Einflüsse und praktische Schwerpunkte. Damit einhergehend haben wir unterschiedliche Begriffe von Macht und Herrschaft. Wie gehen wir mit Hierarchien um, in denen wir leben, und was bedeutet die Perspektive der Befreiung für unseren alltäglichen Umgang mit Macht? Weiterlesen

Klimapilgern von Nürnberg nach Würzburg

Unter dem Motto ‘Geht doch!’ sind derzeit ökumenische Pilgerzüge aus verschiedenen Teilen Europas auf dem Weg nach Paris, um im Vorfeld des UN-Klimagipfels ein Zeichen christlicher Basisgruppen und Kirchen für das Ziel der Klimagerechtigkeit zu setzen. Die Gruppen verpflichten sich, einen solidarischen und nachhaltigen Lebensstil einzuüben und treffen sich mit Aktivist*innen und engagierten Gruppen am Weg der Strecke.
Mehr infos zu der Organisation des Klimapilgerns finden sich hier.

Die ESG Nürnberg, die christliche Basisgemeinde des Lorenzer Ladens und das Befreiungstheologische Netzwerk Nürnberg veranstalten einen Teil des Südzubringers. Wir starten am 31. Oktober um 5 vor 12 und werden einen 5tägigen Pilgerweg mit substanziellen thematischen Stationen und Gesprächspartnern verantworten.

Klimapilgern: Ablauf

Wer sich für den gesamten Weg, oder einzelne Teile anmelden will, kann das unter @. machen.

Samstag, 28.3.15: An der Grenze tut sich was

Bei allem Pessimismus, der zwischen den vorigen Zeilen dem einen oder der anderen vielleicht durchscheinen mag; es gibt sehr wohl konkrete Anliegen und Aktionen auf dem WSF, die beeindruckend und überzeugend waren.

Namentlich die Workshops zum Migrationsdiskurs und zum europäischen Grenzregime waren beeindruckend und bereichernd. Weiterlesen

Muslimische Befreiungstheologie im Kontext Tunesiens

Kacem Gharbi hat eine bewegte Lebensgeschichte und begeistert uns bereits bei unserem ersten Treffen in einem Café in der Medina. Mathilde von Baraka kennt ihn bereits seit dem letzten WSF und sie sind seitdem freundschaftlich eng verbunden. Er ist mit Sicherheit einer der profiliertesten muslimischen Befreiungsthologen Tunesiens, schreibt derzeit parallel an zwei Dissertationen und forscht dabei unter anderem zur Theologie des argentinischen Befreiungstheologen Enrique Dussel. Weiterlesen

Tunis, Freitag 27.3.15: Befreiungstheologie als Streichelzoo

Eine umtriebige Veranstalterin innerhalb des Sozialforums ist das WFTL, das Weltforum Theologie und Befreiung. Wir stehen in engem Austausch und unter seinem Dach findet unser Workshop über Migration und Bewegungsfreiheit statt. Weiterlesen

Tunis, Mittwoch, 25.3.15: Im Supermarkt der sozialen Bewegungen

Das Weltsozialforum findet seit 2001 mittlerweile zum 12. Mal statt. Zu den Hochzeiten der globalisierungskritischen Bewegung wurde es als Gegenveranstaltung zu den hegemonialen Großgipfeln der G8 oder in Davos ins Leben gerufen. Bei unseren Streifzügen über das Forum stellt sich nicht nur einmal die Frage, ob das Konzept ‘Weltsozialforum’ noch tragfähig ist, Weiterlesen

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