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NATIONALISMUS raus aus den Kirchen! – Redebeitrag

NATIONALISMUS raus aus den Kirchen!

Wir sind Teil des befreiungstheologischen Netzwerks/Ortsgruppe Berlin. Uns ist die antifaschistische Arbeit auf allen Ebenen und in allen Institutionen wichtig – auch in der Kirche. 2019 sind nicht nur Landtags- und Europawahlen, sondern in vielen Regionen werden auch die Leitungsgremien der Kirchengemeinden neu gewählt.

Einige dieser Leitungsgremien sind bereits arbeitsunfähig oder extrem rechts aufgestellt. Wir danken allen Antifaschist*innen in den Gemeinden, die alles notwendige tun, um den Zugang zu Geld, zu Räumlichkeiten, zur Jugendarbeit und symbolischer Macht für die extreme Rechte blockieren und dadurch Freiräume ermöglichen.

Es ist uns ist klar, dass die Kirchen seit Jahrhunderten auch Sexismus, Rassismus und Antisemitismus religiös legitimieren. Die Brücken zwischen extremer Rechter und christlicher Kirche haben lange Tradition.
Es ist einfach Zeit, sie zu sprengen.

Für uns als linksradikale Christinnen ist gelebter Glaube Widerstand gegen diese Zustände! Jenseits von Religionszugehörigkeit arbeiten wir alle – auch hier in Riesa – an einer herrschaftsfreien, solidarischen Gesellschaft der Vielen.

Auf dass die Hügel Gerechtigkeit tragen und die Berge Frieden. Auf dass die Mächtigen vom Thron gestoßen werden und die Erniedrigten sich erheben. Die Kraft unserer Gottheit ist in den Schwachen mächtig und nicht in der völkischen Kackscheiße der AfD!

[Redebeitrag bei der Demo gegen den Bundesparteitag der AfD in Riesa am 12.01.2019.]

Das Netzwerktreffen als Methode [i]

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Unter Über Uns/Unsere Arbeitsweisen[i] findet ihr nun einen kurzen Text zu den “Netzwerktreffen als Methode”. Er ist eine kurze Reflexion über die gesammelten Erfahrungen aus der Vergangenheit und unseren Wünschen für die Zukunft, die als Ergebnissicherung und Hilfe für die nächste Vorbereitungsgruppe dienen soll.

Texte zum Workshop zu Abenmdahl und Versöhnung [i]

savejejumay3_1Unter Aktion und Diskussion [i] findet ihr nun die Texte aus dem Workshop zu Abendmahl und Versöhnung vom Netzwerktreffen im Oktober 2016 in Freiburg.

Diskussionen zu Themen bei der Sommerschule 2014

Hier schreibe ich ein paar Gedanken auf, die sich auf meinen elektronischen Brief an den Verteiler der Personen, die an der befreiungstheologischen Sommerschule 2014 teilnahmen, und auf D.s Antwort an denselben Verteiler beziehen.
Für mich ist es selbstverständlich, daß alles was ich äußere, meine persönliche subjektive Meinung ist. Aber D. meinte, dies ausdrücklich den anderen sagen zu müssen, so schien es mir jedenfalls. In dieser Antwort war sie mir offenbar auch ziemlich böse darüber, daß ich meine Ansicht über alternative Erfahrungen mit Themen der Geschlechtergerechtigkeit äußere. Wenn nur die Tatsache, daß ich meine Meinung und Erfahrung äußere, als autoritär gilt, dann fühle ich mich mundtot gemacht.
Ich glaube, daß wir alle aus unterschiedlichen Kontexten, Lebensgeschichten, politischen Geschichten, Erfahrungen kommen, und daß deshalb die Perspektive jedes Menschen verschieden ist. Trotzdem können sich diese Perspektiven auf das Ganze beziehen, auf das jeweilige “Ganze” der Theologie, der Gesellschaft, des Gender-Themas, der Wirtschaft usw. Jede der Perspektiven ist einmalig, bereichernd, aber auch begrenzt. Es ist deswegen das Beste, meine ich, wenn wir unsere jeweiligen Perspektiven austauschen und uns gegenseitig zuhören.
Ich sage immer wieder, daß ich in der DDR aufgewachsen bin, nicht weil das besser oder schlechter als andere Herkünfte wäre, sondern um meine spezifische Geschichte anzudeuten, weil mir sonst nicht anzumerken ist, daß ich ein nicht anerkannter Ausländer bin. So habe ich manche soziale und gesellschaftliche Zusammenhänge ganz anders erlebt, als es in dieser jetzigen Welt zugeht, die ich manchmal immer noch nicht verstehe.
(Zum Beispiel verstehe ich manche Tabus und Dogmen unter Linken, zu denen ich zugleich gehöre, nicht: warum sollte ich nicht einen Menschen aus einer anderen Kultur fragen dürfen, “Woher kommst du?”; nur wenn ich diese Frage stellen kann, nehme ich den anderen Menschen in seinem Anderssein und seiner Geschichte ernst. Denke ich jedenfalls.)
Und ich bin genauso stolz Befreiungstheologe zu sein wie D. es ist Feministin zu sein. Trotzdem halte ich die Reflexion für wichtig, daß innerhalb der eigenen Gruppe Herrschaftsmechanismen entstehen, um dem entgegenhalten zu können.

Daniel

Planung Blockupy[i]

Die Aktionstage im Mai rücken näher und wir sollten mit der konkreten Planung und dem Festzurren dessen, was wir bereits in Tübingen beschlossen haben, beginnen. Dazu ist eine Seite eingerichtet, auf der mit der Kommentarfunktion und dem Einstellen von Dokumenten und Ähnlichem weitergearbeitet werden kann.

Diskussion zu Castor Anti-Repression [i]

Unter der Rubrik Aktion+Diskussion[i] steht der Entwurf für einen Text zu den Repressionen gegen die Schotternden von 2010 zur Diskussion bereit. Der Artikel soll sonst ab Montag den 02. April auf den öffentlichen Bereich der Homepage gesetzt werden.

Eindrücke vom Attac-Wachstums- und Marxkongress

Einige Leute aus dem Befreiungstheologischen Netzwerk haben sich im Rahmen des Attac-Kongresses “Jenseits des Wachstums” und des Kongresses “Rethinking Marx”, die beide vom 20.-22. Mai 2011 in Berlin stattfanden, getroffen. Ein paar Eindrücke von den verschiedenen Erfahrungen gibt es hier.

Texte publizieren im Netzwerk

Unter Aktion + Diskussion [i] gibt es eine neue Seite zu “Texte publizieren im Netzwerk”.

Diskussion zur Bankenblockade

ab jetzt unter ‘Aktion&Diskussion’ / ‘Wirtschafts-/Finanzkrise’.

Neue Links

Es gibt nun auf unserer Homepage eine Reihe weiterer Links. So findet sich in der neuen Linkrubrik mitmachen ein Link der Gruppe “Christen gegen S21”, die sich bei uns gemeldet haben, nachdem der Artikel zum Wendland im Publik Forum erschienen ist und wo sich eine Petition findet, die allen zum Unterschreiben nahegelegt sei.
Außerdem finden sich auf unserer Homepage Links zum Weltsozialforum, das am Sonntag in Dakar beginnt und zum Weltforum für Theologie und Befeiung, das bereits morgen ebenfalls in Dakar beginnt.
Wir werden auf unserer Homepage sowohl vom Weltsozialforum, als auch vom Weltforum für Theologie und Befreiung berichten. Für weitere Berichte vom WFTL siehe auch die Berichte der Leute vom ITP.
Viel Spaß damit!

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