Aufwachen mit eiskalten Füßen, Scheinwerfer der Polizeikräfte, die das Camp ausleuchten, Zusammenrücken an den Feuertonnen: Eindrücke der frühen Morgenstunden am Sonntag, den 7. November 2010. Dann das Signal zum Aufbruch. Ein Zug mit ungefähr 2000 Menschen macht sich auf den Weg. Er führt über Waldwege, durch Unterholz und an Äckern vorbei. Die idyllische Situation im Morgengrauen wirkt beinahe surreal. Einige Zeit später schlägt sie in harte Realität um. Schwer bewaffnete Polizist_Innen und zielstrebige Demonstrierende stehen sich vor den Gleisen im Wendland gegenüber. (weiterlesen)