Jahr: 2011 (Seite 1 von 4)

What are we midwifing?

Kochurani Abraham im Gespräch bei ihrem Workshop in Tübingen

Decolonizing our Bodies and Souls
Buildung a feminist theology from the grassroots

Unter diesem Titel hatte das Befreiungstheologische Netzwerk in Tübingen zu einem Workshop am Samstag, den 10. Dezember eingeladen. Unter der Leitung von Dr. Kochurani Abraham tauschten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über Erfahrungen aus und lernten Leitlinien einer feministischen Theologie „von unten“ kennen, bevor in einer abschließenden Runde über gemeinsame Wünsche, Träume und Visionen gesprochen wurde. Weiterlesen

Decolonizing our bodies and souls

Workshop mit Kochurani Abraham in Tübingen.
Am Samstag, den 10. Dezember wird ein Vortrag mit der indischen Theologin Kochurani Abraham stattfinden. Sie ist eine Dalit-Theologin, die mit Frauen-Basisgruppen in Chennai, Südindien zusammenarbeitet und diese Erkenntnisse und Ideen in den theologischen Diskurs einträgt. Sie war Teilnehmerin beim Weltsozialforum und dem Forum zu Theologie und Befreiung in Dakar. Weiterlesen

9.12.2011: Vortrag von Ada Maria Isasi Diaz in Heidelberg

Am Freitag, 9.12.2011 um 18:15 wird in Heidelberg (Hörsaal 007 der theologischen Fakultät – Karlstraße 13) ein Vortrag von Ada Maria Isasi Diaz zum Thema “Solidarity – The Social Contract of the 21st Century” stattfinden, der von der Heidelberger AG Befreiungstheologie organisiert wird.
Frau Isasi Diaz ist eine profilierte Vertreterin der “Mujerista-Theologie”, …  weiterlesen

Ist ein anderes Wachstum möglich? Neuer Artikel im Archiv

Die Kairos Europa Tagung 2011 stand in diesem Jahr unter dem Motto

Brauchen wir Wachstum – und wenn ja, welches? Öko-soziale Transformation in Nord und Süd.

Im Bericht geht es um Wachstumskritik und Kapitalismus, Alternativen und Strategien und was Befreiungstheologie dazu sagen kann.

Siehe auch den Fahrplan für Bibelarbeiten, der den Workshops des Befreiungstheologischen Netzwerks zugrunde lag.

Johann Baptist Metz (2005), Memoria Passionis, Freiburg.

In diesem neueren Buch fasst Metz seine Gedankengänge rund um das Konzept der “gefährlichen erinnerung” noch einmal zusammen. Ausgehend von einer Theologie nach Auschwitz führt er in die “arme Sprache des Gebets” und die Tradition der negativen Theologie ein. Metz führt aus, warum der Geist des Hellenismus zu einer Veränderung der Gottesrede und der theologie geführt hat und macht deutlich, wie eine Theologie, die sich am Gott der jüdischen Geschichte orientiert, gerade für aktuelle Auseinandersetzungen hilfreich wird. Das Buch ist sowohl als Einleitung in die politische Theologie als auch als Vertiefung gut geeignet.

Joseph Vogl (2010), Das Gespenst des Kapitals, Zürich.

Ausgehend von Unfähigkeit der derzeitig vorherrschenden Wirtschaftstheorie die Krisen vorauszusehen, geschweige denn zu verhindern, fordert der Autor eine theoretische Neubegründnung der Wirtschaftswissenschaften. So wie das Erdbeben von Lissabon 1755 die damals vorherrschenden metaphysischen Theodizée-Konzepte zum Einsturz gebracht hat, so müsse angesichts der umfangreichen Probleme und Krisen heute, die Oikodizée neu gedacht werden. Mit kulturwissenschaftlicher Finesse und einem Gespür für die historisch interessanten Entwicklungen legt Joseph Vogl eine Kapitalismuskritik vor, die sich gewaschen hat und gute Argumente und Argumentationshilfen an die Hand gibt. Absolut lesenswert um sprachfähig zu werden und auf Neues zu bauen angesichts wirtschaftlicher und systemischer Krisen.

Aktion gegen koloniale Straßennamen in Münster


Münster, den 18.9.11

PM: Aktion gegen koloniale Straßennamen in Münster

Münster gedenkt durch die Benennung des Lüderitz- und des Woermannweges zweien der skrupellosesten Männer der deutschen Kolonialgeschichte: Adolph Woermann und Adolf Lüderitz.

Die Stadt Münster tut dies unkritisch und ohne Blick auf die von ihnen verübten Greueltaten in den deutschen Kolonien. Genausowenig findet eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte statt. In der aktuellen Benennung der Straßen stellt sich Münster im Gegenteil in eine Linie mit den Akteuren rassistischer deutscher Kolonialpolitik, großdeutscher Phantasien und deren postkolonialen Folgen. Weiterlesen

Interview mit Musa Dube

Musa Dube

Neu in losgehen: ein Interview mit Musa Dube, einer Bibelwissenschaftlerin aus Botswana und prominente Vertreterin einer postkolonialen feministischen Theologie.

Neuer Artikel online

In unserer Internetzeitung “losgehen” findet sich ein neuer Artikel. Unter dem Namen “Von Mimikry und Muttitypen” berichten Mitglieder des Netzwerks von einer kreativen Protestaktion, die in Tübingen stattgefunden hat und analysieren diese mit postkolonialen Werkzeugen.

Befreiungstheologische Sommerschule 2011

Von Mittwoch 14. bis Sonntag 18. September findet zum zweiten Mal eine Befreiungstheologische Sommerschule in Kooperation mit dem Institut für Theologie und Politik in Münster statt. Herzliche Einladung an alle befreiungstheologisch Interessierten und Engagierten!

Wer sich informieren oder anmelden möchte findet hier den Flyer.

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