Seit fast drei Wochen berichten die Medien von den Kämpfen zwischen Kurden und den Terroristen des Islamischen Staates (IS) um die Stadt Kobane im Norden Syriens. Kobane gehört zu den Regionen im Norden Syriens, in denen die überwiegend kurdische Bevölkerung Selbstverwaltungsstrukturen schaffen konnten: Rojava. An deren Erhalt haben offenbar weder die Türkei noch die USA ein Interesse. Während die kurdische Regionalregierung im Nord-Irak inzwischen auch von Deutschland mit Waffen beliefert wird, müssen in Kobane die Kurd_innen mit Maschinengewehren gegen die US-Panzer kämpfen, die der IS von der irakischen Armee erbeutet hat.

Martin Glasenapp, der für die Hilfsorganisation medico international bis vor kurzem in Kobane war, berichtet auf der Informationsveranstaltung
am 13.10. ab 19.30 Uhr im Hörsaal S 8 im Schloss (Universität)

Eine Veranstaltung von: Interventionistische Linke Münster, Institut für Theologie und Politik, Befreiungstheologisches Netzwerk Münster, attac Münster