Monat: November 2014

Märtyrer, verarmte Jugendliche und Papst Franziskus: Gespräch mit Weihbischof Chávez aus San Salvador

Er gilt als Friedensbotschafter auch über die Landesgrenzen hinaus, als ein Vertreter der Befreiungstheologie, als Anwalt verarmter Jugendlicher und als Verhandlungskünstler in scheinbar ausweglosen Situationen.
Wir freuen uns, Weihbischof Gregorio Rosa Chávez in Münster zu Gast zu haben. Er ist ein enger Mitarbeiter Oscar Romeros (1980 ermordet, Seligsprechung 2015) gewesen und in dessen Erzdiözese heute Weihbischof. Wir wollen ihn neben seinen Berichten über seine Arbeit an der Seite junger Menschen, zur Situation der Kirche in San Salvador befragen. Genau 25 Jahre ist es her, dass in San Salvador sechs Jesuiten und deren Mitarbeiterinnen von der Armee ermordet wurden. Unter ihnen war auch der große Befreiungstheologe Ignacio Ellacuría SJ, der bis heute die Theologie Lateinamerikas und darüber hinaus sehr beeinflusst hat. Was sind Mons. Chávez Erinnerungen an Ellacuría, wie hat er die vergangenen 25 Jahre erlebt, was sind für ihn die Aufbrüche heute in der Kirche durch Papst Franziskus und was für Impulse kann er uns für die Kirche in Deutschland mitgeben?

Freitag, 05.12.2014 um 19:30 Uhr
in der Aula der KSHG
Frauenstraße 3 – 6
48143 Münster

Moderation: Pilar Puertas (ITP) und Benedikt Kern (Befreiungstheologisches Netzwerk Münster)

KooperationspartnerInnen: Adveniat, Institut für Theologie und Politik Münster,  KSHG Münster

Befreit zum Widerstehen! Ortsgruppe Nürnberg Teil des Ökumenischen Friedensweges

Beim diesjährigen Ökumenischen Friedensweg im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade wird die Ortsgruppe Nürnberg die Andacht gestalten. “Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit” (2 Tim 1,6f.) Unter dem Motto ‘Befreit zum Widerstehen’ hatte die Gruppe bereits an den blockupy-Protesten Anfang Oktober teilgenommen. Den radikalen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit stellen wir nicht nur am Samstag in der Nürnberger Innenstadt in den Mittelpunkt, sondern er motiviert uns zum Widerstand gegen spalterische Institutionen wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge oder die Bundesagentur für Arbeit auf die Straße zu gehen.