Texte im Netzwerk (Wie gehen wir mit der Erstellung von Texten um?)
◦ Grundpfeiler aus unserem Selbstverständnis
▪ Vision der Herrschaftsfreiheit
▪ Transparenz + Partizipation gerade von den Zurückhaltenden
▪ Wertschätzung von Vielfalt
▪ Stärkung von Gruppenarbeit
• als Korrektiv zu eigenem dominanten Verhalten
• als Ermutigung von Zurückhaltenden

Verschiedene Herangehensweisen:
Individuell
• a) Eine Person, vielleicht zwei, schreiben einen Text und veröffentlichen ihn.
• b) Wie a). Zusätzlich kann die Person andere Menschen aus dem Netzwerk um
Rückmeldung/Feedback bitten. Die Vorschläge können eingearbeitet werden,
müssen es aber nicht.
• Es gilt:
◦ Kein Sprechen im Namen des Netzwerks, keine „wir“-Aussagen.
◦ Die Person kann sich Mitglied/Teil des Befreiungstheologischen
Netzwerks nennen. Es kann einen Verweis auf die Homepage geben.

Arbeitsgruppe
• Eine Arbeitsgruppe erstellt einen Text.
• Es gilt:
◦ Über den rotebeeten-Verteiler wird zur Mitarbeit eingeladen.
◦ Im internen Bereich der Homepage wird auf die neue Gruppe hingewiesen und zu ihr
eingeladen.
◦ Ziel und Zweck der Gruppe wird mit den Teilnehmenden zu Beginn der
Arbeit geklärt.
◦ Der Text entsteht möglichst in einem partizipatorischen Prozess. Schön ist es
(auch im Sinne des Fragmentarischen ;)), wenn er aus Textbausteinen besteht,
die von verschiedenen Menschen geschrieben wurden. Gerade diejenigen, die
bisher nicht so viel geschrieben haben, sollen bevorzugt werden.
◦ Bevor etwas veröffentlicht wird, gibt es eine Frist von mind. 7 Tagen, damit
alle Beteiligten die Möglichkeit haben, Passagen des Textes zu verändern.
◦ Die Gruppe kann im Namen der Arbeitsgruppe des
Befreiungstheologischen Netzwerks schreiben (nicht im Namen des ganzen
Netzwerks) und den Namen der Arbeitsgruppe als Verfasserin angeben.

Stellungnahme des ganzen Netzwerks
• Es gibt die Möglichkeit, eine Stellungnahme im Namen des Netzwerks
herauszugeben/zu veröffentlichen.
• Es gilt:
◦ Der Vorschlag für eine Stellungnahme kann von einer Person oder einer
Gruppe kommen. Um einen partizipatorischen Prozess zu stärken, wird das
Engagement einer Gruppe bevorzugt
◦ Der Vorschlag wird über den rotebeeten-Verteiler versendet und der Text wird
in den internen Bereich der Homepage gestellt. Es gilt eine Frist von mind. 7
Tagen, in der die aktiven Leute folgende Möglichkeiten haben, Zustimmung und Ablehnung auszudrücken:

a) Volle Zustimmung

b) Zustimmung mit Bedenken, die intern geäußert werden (rotebeeten-Verteiler, interner Bereich der Homepage)

c) Zustimmung mit Bedenken, die auch nach außen deutlich werden sollen (z.B. über Veröffentlichung eines Konsens-Dissens-Papiers o.ä.)

d) Veto: so große Bedenken, dass der Text nicht im Namen des Befreiungstheologischen Netzwerks veröffentlicht werden soll. Erfolgt ein Veto, kann der Text im Namen der Gruppe, jedoch nicht im Namen des gesamten Netzwerks veröffentlicht werden.
◦ Die Stellungnahmen gelten nicht für alle Ewigkeit. Sollte es neue Ein- oder
Ansichten geben, kann auch ein der alten Stellungnahme widersprechender
Text veröffentlicht werden. Nicht auf Dogmen kommt es an, wir wollen
lernend bleiben.
◦ Wenn es eine Dropbox/team drive gibt, soll das benannt werden und eine Möglichkeit,
wie man aufgenommen werden kann (Ansprechperson).

    1. Zustimmung mit Bedenken, die auch nach außen deutlich werden sollen