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Bei den Netzwerktreffen kommen Menschen zusammen, die auf einigen Ebenen vieles verbindet, deren Erfahrungs- und Handlungsräume auf anderen Ebenen sehr unterschiedlich sind. In den Treffen wollen wir Erfahrungen teilen. Dazu bringen Menschen Geschichten, Fotos, Plakate, vorbereitete Inputs, Andachten und Aktionsvorschläge mit, die ihrer spirituellen und politischen Praxis oder ihrer politischen und theologischen Reflexion entspringen. Das Treffen als Methode beruht auf gemeinsamen Erfahrungen, einem entwickelten gegenseitigen Vertrauen und der Offenheit, dass Inhalte und Abläufe erst am Beginn des Treffens konkret Gestalt annehmen können. Die Vorbereitungsgruppe kümmert sich aktiv darum, dass von verschiedenen Menschen theoretische Inputs, Andachten, Methoden, alternative Zugänge zur Bibel, politische Aktions­formen, etc. vorbereitet werden. Um nicht im eigenen Sumpf zu ersticken, freuen wir uns über neue Menschen, die zum Netzwerk stoßen und es mit ihren Erfahrungen und Methoden bereichern. Um dafür eine Offenheit zu schaffen, laden wir frühzeitig und breit zu den Treffen ein und nennen Inhalte oder Methoden, mit denen wir uns beschäftigen wollen. Durch Bezugsgruppen oder Buddysysteme versuchen wir auf den Wochenenden einen Wissensausgleich über die Ansprüche des Netzwerks und die entwickelten Methoden und Standards zwischen erfahrenen und neuen Teilnehmenden zu ermöglichen.

Zumindest im Oktober 2016