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  • Johann Baptist Metz (2005), Memoria Passionis, Freiburg.

    simon : 20. September 2011 08:36 : Literaturtips

    In diesem neueren Buch fasst Metz seine Gedankengänge rund um das Konzept der “gefährlichen erinnerung” noch einmal zusammen. Ausgehend von einer Theologie nach Auschwitz führt er in die “arme Sprache des Gebets” und die Tradition der negativen Theologie ein. Metz führt aus, warum der Geist des Hellenismus zu einer Veränderung der Gottesrede und der theologie geführt hat und macht deutlich, wie eine Theologie, die sich am Gott der jüdischen Geschichte orientiert, gerade für aktuelle Auseinandersetzungen hilfreich wird. Das Buch ist sowohl als Einleitung in die politische Theologie als auch als Vertiefung gut geeignet.

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    Joseph Vogl (2010), Das Gespenst des Kapitals, Zürich.

    simon : 20. September 2011 08:31 : Literaturtips

    Ausgehend von Unfähigkeit der derzeitig vorherrschenden Wirtschaftstheorie die Krisen vorauszusehen, geschweige denn zu verhindern, fordert der Autor eine theoretische Neubegründnung der Wirtschaftswissenschaften. So wie das Erdbeben von Lissabon 1755 die damals vorherrschenden metaphysischen Theodizée-Konzepte zum Einsturz gebracht hat, so müsse angesichts der umfangreichen Probleme und Krisen heute, die Oikodizée neu gedacht werden. Mit kulturwissenschaftlicher Finesse und einem Gespür für die historisch interessanten Entwicklungen legt Joseph Vogl eine Kapitalismuskritik vor, die sich gewaschen hat und gute Argumente und Argumentationshilfen an die Hand gibt. Absolut lesenswert um sprachfähig zu werden und auf Neues zu bauen angesichts wirtschaftlicher und systemischer Krisen.

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    Castro Varela, M., Dhawan, N., Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung

    Manuel : 31. Januar 2011 12:09 : Literaturtips

    Das Buch konzentriert sich vor allem auf die ‘Heilige Dreifaltigkeit’ des Postkolonialismus: Es gibt 3 große Kapitel zu Edward Said, Gayatri Spivak und Homi Bhabha. Dazu eine Einleitung, die den Weg vom Kolonialimus zum Antikolonialismus und den Postkolonialen Studien nachzeichnet und etwas Klarheit in die Begrifflichkeiten bringt. Einfach geschrieben, gut verständlich, vor allem was die Einführung ins Werk der komplexen TheoretikerInnen angeht: Sehr zu empfehlen für den Einstieg in die Materie!

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    Delgado, M., Noti, O., Venetz, H.-J. (Hgg.), Blutende Hoffnung. Gustavo Gutiérrez zu Ehren, Luzern 2000

    Manuel : 31. Januar 2011 12:00 : Literaturtips

    Ein Tagungsband im Anschluss an ein internationales Kolloquium an der Uni Freiburg 1999 über die Theologie von Gustavo Gutiérrez. Sein Beitrag über “Situation und Aufgaben der Theologie der Befreiung” enthält wenig Neues. Interessant sind aber die Artikel, die sich an Gutierrez abarbeiten und seine Prägung der Befreiungstheologie analysieren (Etwa: Duquoc, C., Theologie der Befreiung. Verdienste und Grenzen; Sievernich, M., Gezeiten der Befreiungstheologie; Delgado, M., ‘Blutende Hoffnung’) Der Band ist auch interessant im Hinblick auf Befreiungstheologie in Europa (Gibellini, R., Auseinandersetzung zwischen der Theologie des Nordens und der Theologie des Südens; Brieskorn, N., Theologie der Befreiung und Menschenrechte).

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    Literaturliste: Queere Theologie & kirchliche Debatten um gleichgeschlechtliche Partnerschaften

    Christoph : 9. Januar 2011 14:17 : Literaturtips

    Kirchliche Debatten um gleichgeschlechtliche Beziehungen und schwullesbische Lebensformen im Pfarrhaus drehen sich meist um die Frage, ob man LGBT-Personen im kirchlichen Raum Rechte gewähren sollte, die deren vermeintliche „Lebensweisen“ zugleich als Abweichung von der heteronormativen Allgemeinheit konstruieren. Weiterlesen

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    Literaturliste: Lateinamerikanische postkoloniale Theorie

    Christoph : 9. Januar 2011 00:34 : Literaturtips

    Die Dependenztheorien, die in den 1970er Jahren die theoretische Grundlage für viele Gesellschaftsanalysen der Befreiungstheologie bildeten, werden häufig für ihre vermeintlich einseitige Gegenüberstellung von Peripherie und Zentrum kritisiert. Weniger bekannt ist, dass dependenztheoretische Ansätze unter dem Einfluss von Befreiungsphilosophie, Border Thinking, Chicana-Feminismus, Weltsystem-Theorie u.a. zu einer eigenständigen lateinamerikanischen postkolonialen Theorie weiterentwickelt wurden. Weiterlesen

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    R. S. Sugirtharajah (Hg.)(1998), The Postcolonial Bible, Sheffield.

    simon : 17. Dezember 2010 11:16 : Literaturtips

    In diesem Sammelband wird versucht einen Einstieg in eine postkoloniale Lesart der Bibel zu geben. Sugirtharaja leitet den band mit einem orientierenden Aufsatz ein, anschließend gibt es Aufsätze von Boerund anderen über die Diskurse. Besonders gut finde ich hier den Aufsatz von Segovia, der verschiedene Ebenen einer postkolonialen Kritik voneinander unterscheidet. Anschließend gibt es Vertiefungen von Musa Dube und Horsley, die versuchen dies konkret werden zu lassen und abschließend ein großartiges Interview mit Kwok Pui-Lan über das Jesus-Kolleg und die verborgene Seite der Suche nach Jesus, sowie eine spannende Bibelstudie von Bas Wielenga. Lohnt sich, in dieses Buch mal hereinzuschauen.

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    Fernando Castillo (2000), Evangelium, Kultur und Identität, Luzern.

    simon : 14. Dezember 2010 23:53 : Literaturtips

    Der Untertitel „Stationen und Themen eines befreiungstheologischen Diskurses“ bringt das Anliegen des Buches gut zur Geltung. Anhand ausgewählter Aufsätze des chilenischen Theologen Fernando Castillo soll exemplarisch das Bild der reichen Tradition der südamerikanischen Befreiungstheologie entfaltet werden. Castillo ist Theologe und Soziologe und gibt Auskunft über die Entwicklung der chilenischen Gesellschaft und Kirche nach dem zweiten Vatikanischen Konzil und dem Ende der Militärdiktaturen. Diese beiden Linien ziehen sich durch seine Porträts von Basisgemeinden, seine theologischen Überlegungen zu zentralen Themen der Theologie und seine Auseinandersetzung mit Kultur, Moderne und Identität.

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    strong>Laura Donaldson & Kwok Pui-Lan (Hg.) (2002), Postcolonialism, Feminism & Religious Discourse, New York.

    simon : 14. Dezember 2010 23:52 : Literaturtips

    Dieser Aufsatzband ist in zwei Teile unterteilt. In einem ersten Teil nehmen sich die Autorinnen den klassischen Feminismus zur Brust, den sie aus verschiedenen Richtungen mit den Mitteln einer postkolonialen Kritik in Frage stellen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Verquickung des vorwiegend weißen und europäischen Feminismus mit Eroberung und Kolonialismus, Abwertung der indigenen Kulturen und religiöser und rassistischer Vorurteile. In einem zweiten Teil setzen die Autorinnen dem mainstream Feminismus unbekanntere Geschichten und Traditionen entgegen, die dazu einladen Feminismus neu zu denken und aus einer interreligiösen und vielschichtigen Warte wahrzunehmen.

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    Ania Loomba (2005), Colonialism/Postcolonialism, New York.

    simon : 14. Dezember 2010 23:51 : Literaturtips

    In dieser Einführung in postkoloniale Theorie beschäftigt sich Ania Loomba mit den Basisfragen der Abgrenzung von Kolonialismus und Postkolonialismus und untersucht die Produktion und Verwertung von Wissen in den unterschiedlichen Kontexten. Nach einer derart vorgenommenen Situierung nimmt sich Loomba die Frage nach Identität vor, die sie als eine Kernfrage der postkolonialen Theorie kennzeichnet und anschließend im Bezug auf die Herstellung von Differenz, den Zusammenhang von Kaste, Rasse und gender, sowie Hybridität untersucht. In einem kurzen Abriss zum Schluss gibt sie einen Ausblick auf die Zukunft postkolonialer Theorie und ihren Nutzen in aktuellen Debatten.

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    Claudia Jahnel (Hg.) (2009), Theologie befreit. Transformationen und Rezeptionen der Lateinamerikanischen Befreiungstheologie, Erlangen.

    simon : 14. Dezember 2010 23:50 : Literaturtips

    Geht zurück auf ein Symposium von Mission EineWelt in Neuendettelsau 2008: Wie steht’s um die Befreiungstheologie heute? Wer sind heutzutage die ‘Armen’? Wie mischen die Pfingsttheologien mit und wie sehen andere mögliche Welten aus – gemeinsam verewigt als ‘Murales comunitarios’? Ein aufschlussreicher Tagungsband mit Beiträgen von Hermann Brandt, Silfredo B. Dalferth, Anne Stickel, Joao Carlos Schmidt, Gilberto Quesada Mora und anderen.

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    Roland Boer (2008), Last stop before Antarctica, Atlanta.

    simon : 14. Dezember 2010 23:49 : Literaturtips

    Eine postkoloniale Sicht auf die Bibel und Australien verspricht der Untertitel des Buches und ausserdem findet sich in dieser Aufsatzsammlung noch einiges über Marxismus, Poststrukturalismus und mehrere Einblicke in die hermeneutische Praxis des Autors. Ein Artikel, der dies besonders anschaulich macht ist der über grüne Ameisen, die Gibeoniter, B.Wongar und Josua indem Boer ausgehend von dem Unterschied zwischen Essentialismus und Nominalismus nacheinander einen postkolonialen Autor, der zwischen Serbien und den Aboriginies seine hybride Heimat hat und die Bibel, namentlich Josua 9 ins Gespräch bringt. Besonders die Auseinandersetzung mit Identitätsfestschreibungen und Essentialismen ist bestechend.

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    Joerg Rieger (Hg.) (2003), Opting for the Margins, New York.

    simon : 14. Dezember 2010 23:48 : Literaturtips

    Die Ränder des empires und seine Marginalisierten sind die Orte und die Subjekte der Theologie. Dieses Leitmotiv hat Joerg Rieger für dieses Buch entwickelt und es wird neben ihm noch von Kwok Pui-Lan, Gustavo Gutierrez und anderen stark gemacht. Die Themen, die von verschiedenen Autoren in den Aufsätzen behandelt werden sind dann entsprechend die Frage nach Subalternität und eine Auseinandersetzung um die Rolle der Armen in der Theologie und die Definition der „Vorrangigen Option der/für die Armen“, sowie die Neubestimmung einer Befreiungstheologie im 21. Jahrhundert. Besonders Rieger setzt sich in seinen Beiträgen mit der Postmoderne auseinander und zeigt die Hinwendung zu den Marginalisierten als Königsweg dieser Zeit auf.

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    R.S. Sugirtharajah (2005), The Bible and Empire, New York.

    simon : 14. Dezember 2010 23:46 : Literaturtips

    Dieses Buch versucht dem Sprichwort nachzugehen, dass die Bibel und das Gewehr stets gleichzeitig in kolonisierte Länder gekommen sind. Anhand verschiedener Geschichten vermittelt Sugirtharajah einen Eindruck, wie die Bibel von Kolonialisten und Kolonisierten gelesen wurde und welchen Einfluss also das „empire“ auf die Bibel hatte und die Bibel auf das empire. Als Beispiel werden die europäische Leben-Jesu-Forschung und die Bücher von Rammohan Roy und Thomas Jefferson zum gleichen Thema verglichen; die Veränderung in der Bibelexegese britischer Pfarrer als Reaktion auf indische Aufstände um 1857 aber auch die Versuche von Missionaren die Bibel zum Schutz von Eingeborenen in Stellung zu bringen (u.a.) gebracht.

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    Dipesh Chakrabarty (2008), Provincialising Europe, New Jersey.

    simon : 14. Dezember 2010 23:45 : Literaturtips

    In diesem provokanten und aufregenden Buch greift Chakrabarty den zentralen Mythos des Eurozentrismus an und zeigt auf, wie die Moderne sich auch ohne Europa denken lässt. Damit weist Chakrabarty Europa einen neuen geistesgeschichtlichen Platz in der Provinz zu und macht verschiedene Geschichten der Modernisierung ausgehend von den Rändern stark.

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    Sharon V. Betcher (2007), Spirit and the Politics of Disablement, Minneapolis.

    simon : 14. Dezember 2010 23:43 : Literaturtips

    Sharon Betcher untersucht die Wundergeschichten in den Evangelien und ihre Auslegung in der Kirchengeschichte, sowie besonders die dogmatischen Grundlagen in der Pneumatologie und die Auswirkungen auf christliche Missionstätigkeit. Sie zeigt auf, wie Behinderung auch in modernen Gesellschaften gefürchtet wird und liefert eine postkoloniale Lesart von Behinderung, aus der klar wird, warum sie, die selbst behindert ist und im Rollstuhl sitzt, nicht glaubt und sich nicht wünscht, im Himmel keinen Rollstuhl mehr zu brauchen.

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    Kwok Pui-Lan (1996), Interpretation als Dialog, Luzern.

    simon : 14. Dezember 2010 18:44 : Literaturtips

    Ausgehend von den Erfahrungen vieler asiatischen Frauengruppen entwickelt die aus Hongkong stammende Theologin Kwok Pui-Lan eine dialogische Hermeneutik. Diese Hermeneutik nimmt die multireligiöse Lenbenswirklichkeit asiatischer HörerInnen der Bibel ernst und orientiert sich an Modellen Bakhtins, die die Vielstimmigkeit jeden Textes stark machen. So wird ein Raum geschaffen für ein neues Verständnis von Mündlichkeit und zahlreiche Gegen-Stimmen bei der Auslegung der Bibel. Als ein redendes Beispiel ihrer Hermeneutik taucht eine Bibelstudie zur Geschichte der Syrophönizierin aus Lk. 7 und Mt. 15 auf, die auf eine postkoloniale Lesart abzielt und versucht die Diskurse von Sexismus, Kolonialismus und Anti-Judaismus aufzubrechen.

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    R.S. Sugirtharajah (2002), Postcolonial Criticism and Biblical Interpretation, New York.

    simon : 14. Dezember 2010 18:42 : Literaturtips

    In diesem Buch versucht der Neutestamentler Sugirtharajah eine Grundlegung einer postkolonialen Theologie. Er gibt einen Forschungsüberblick über die Anfänge postkolonialer Theorie und zeigt auf, wie diese theologisch aufgegiffen worden ist. Dabei unterscheidet er innerhalb der postkolonialen Theologien in verschiedene Lesestrategien und Herangehensweisen wie etwa dissident reading oder liberationist reading. Sugirtharajah gibt drei Beispiele, wo postkoloniale Theologien eine Bereicherung sein können: 1. Um den kolonialen Kontext vieler Texte besser verstehen zu können; 2. Um den Einfluss der englischen Standardübersetzung der Bibel einschätzen zu können und Übersetzungen kritisch einzuordnen; 3. Um der heutigen Diaspora-Situation vieler ExegetInnen gerecht werden zu können. Besonders lesenswert ist der klare Abschnitt über die Verbindungen von postkolonialen Theologien und Befreiungstheologie (S.103-123).

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    Gramsci, Antonio (1996), Selections from the Prison Notebooks,

    simon : 14. Dezember 2010 12:56 : Literaturtips

    Antonio Gramsci war ein italienischer Marxist und lebte von 1891 bis 1937.
    In seinen Gefängnistagebüchern entwickelt Gramsci unter anderem zwei Konzepte, die für postkoloniale Theorien von entscheidender Bedeutung sind. Dies ist das Konzept kultureller Hegemonie, das besagt, dass es keinen unmittelbaren Zwang einer unterdrückerischen Großmacht braucht, sondern der Arm eines „empire“ über die Kultur bis in die kleinsten Dörfer reicht. Die Analyse der italienischen Gesellschaft durch Gramsci anhand von vier verschiedenen Kategorien wurde von der Subaltern Study Group in Indien aufgegriffen und verfeinert. Die Theorie Gramscis bildet jedoch die theoretische Grundlage für alle Rede von Subalternen.

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    1 Kommentar

    1. Nur ein kleiner Beitrag. Ein Text von Kurt Tucholsky, dessen Ende mir gut für die Befreiungstheologie passt … http://www.textlog.de/tucholsky-macchiavelli.html

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